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Herzlichen Dank sagt Prof. Dr. Günter Ruddat als Repräsentant des Netzwerks Flüchtlingshilfe Eppendorf für eine Spende in Höhe von € 600,00, die anlässlich des einjährigen Bestehens von Eppendorfs Vinothek zusammen gekommen ist. Freuen können sich die Flüchtlinge und die ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die an der elementaren Sprachförderung teilnehmen, denn dieser Betrag wurde zweckgebunden vom Förderverein des Lions Clubs Bochum Allegra überwiesen. Eingesammelt wurde das Geld von den Allegra Damen beim Glühweinausschank und Grillwürstchenbraten am 8. Januar 2017 an der Eppendorfer Vinothek. Marco Mansutti hatte das köstliche Heißgetränk nach einem italienischen Rezept kreiert und Grillwürstchen, die von der Metzgerei Oliver Thiers kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, haben dafür gesorgt, dass auch der Magen nicht knurren musste. Die Veranstaltung wurde darüber hinaus unterstützt vom Eppendorfer Heimatverein. Jochen Fuhrmann–Randau hatte für die Ausstattung mit Bänken, Tischen, Grill etc. gesorgt. Ein sehr schöner Abend, den sicher alle Anwesenden gern in nachweihnachtlicher Erinnerung behalten werden.

Netzwerk Flüchtlingshilfe Eppendorf - Extra-Info

Liebe NetzwerkerInnen,

liebe Freundinnen und Freunde des Netzwerks,

 

extra nur ein paar Mitteilungen, mehr in Kürze im neuen Netzwerk-Info Februar 2017:

 

Heute morgen - am Donnerstag, 26.01.2017

Auszug aus der Ruhrstraße und Umzug in die Höntroper Str. 99.

 

Heute Nachmittag um 17 Uhr trifft sich das Netzwerk Flüchtlingshilfe Bochum (Koordination: Nadine & Anna Meyer) im Kath. Pfarrheim St. Theresia, Holzstr. Unser Netzwerk wird durch Rita Kordt und Gaby Utgenannt vertreten und zugleich sind wir Gastgeber.

 

Daher wird der für Samstag (28.1.) geplante Spielenachmittag der Freizeit-AG verlegt

auf den folgenden Samstag, 4.2.2017, um 15 Uhr in der Höntroper Str.

 

Das Kooperationstreffen der Höntroper Initiative „Die Brückenbauer“ mit unserem Netzwerk Flüchtlingshilfe Eppendorf kann ebenfalls schon in der neuen Einrichtung stattfinden, also in der Höntroper Str. 99 (und nicht in der Emilstr.) am kommenden Montag, 30.1.17, 19 Uhr.

 

Außerdem hat der KO-Rat des Netzwerks am vergangenen Montag beschlossen:

Ab dem 7. Februar wird – wie angedacht – für die in Eppendorf wohnenden Flüchtlinge und ihre Familien, für die Sprach-Tandems und die NetzwerkerInnen eine Anlaufstelle zur Begegnung und Beratung unter dem Motto „Eppendorf bleibt bunt!“ eingerichtet:

 

Treffpunkt Eppendorf International

Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 18 – 20 Uhr

im Ev. Gemeindehaus, In der Rohde 6 (Zugang über Parkplatz Nelkenweg)

reden, chillen, spielen, helfen

Nächste Termine:

7.2. (u.a. mit Rita Kordt & Inga Schreiber)

21.2. (u.a. mit Markus Knapp & Sabine Vervoorts)

Bitte weitersagen!

 

Bis auf weiteres, mit freundlichen Grüßen,

Hans-Jürgen Bahr, Rita Kordt, Inga Schreiber & Günter Ruddat

Willkommen/ Welcome in Eppendorf Info Januar 2017

Liebe NetzwerkerInnen, liebe Freundinnen und Freunde des Netzwerks,

 

ein neues Jahr mit all seinen Möglichkeiten und Gefährdungen liegt vor uns. Da sei es einmal erlaubt, nachdenklich an die Botschaft der Engel in der biblischen Weihnachtsgeschichte zu erinnern: „Fürchte dich nicht! Fürchtet euch nicht!“ Das hatte ich in der Eppendorfer Christmette zum Thema gemacht und zur Begrüßung gesagt: „Diese gute Nachricht holt uns in finsteren Tagen und Wochen ab, in einer Zeit, die zum Fürchten ist und vielen Menschen Angst macht“ und am Ende unterstrichen: „Fürchtet euch nicht! Das ist allen Menschen gesagt, die sich sehnen nach Frieden und Gerechtigkeit. Wir haben keine andere Wahl, wenn das Leben nicht auf der Strecke bleiben soll. Wir haben diese eine Wahl, damit die Angst vergeht. Darauf vertraue ich von ganzem Herzen.“ Einige von Euch waren dabei und haben diese Hoffnung betend und singend geteilt.

 

Im Blick auf die Unterkunft in der Schule Ruhrstr. 30 gehen wir immer noch davon aus, dass sie im Laufe des Monats frei gezogen wird und der Umzug in die Höntroper Str. 99 stattfindet. Wir informieren vermutlich im nächsten Info, wie es dann weitergeht.

 

Zum Auftakt des neuen Jahres freuen wir uns über eine Aktion der Eppendorfer Vinothek in Zusammenarbeit mit den Damen des Lions Clubs Bochum Allegra, unterstützt vom Eppendorfer Heimatverein, und laden dazu alle Menschen aus dem Kontext des Netzwerks ein. Bitte weitersagen!

 

Hier die Pressemitteilung:

 

Mit Eppendorfs Vinothek ins neue Jahr

 

Marco Mansutti ist seit über einem Jahr mit seiner gemütlichen und über Eppendorfs Grenzen hinaus hoch geschätzten Vinothek im ehemaligen „Village“, Finkenstraße 2 zu Hause. Hier überzeugt er mit einem ausgewählten Weinangebot ebenso wie mit hervorragender italienischer Küche. Das ist Grund zu feiern und sich zu bedanken.

Am Sonntag, 8. Januar 2017, in der Zeit von 17 – 20 Uhr lädt er Sie und Ihre Freunde zu Glühwein auf italienische Art (es gibt auch eine alkoholfreie Variation) und Grillwürstchen für einen guten Zweck ein. Unterstützt wird er dabei von den Damen des Lions Club Bochum Allegra, die für eine Spende zugunsten des Eppendorfer Flüchtlingsnetzwerkes sammeln werden. Das Geld wird für die angebotene Sprachförderung eingesetzt, denn Sprachkenntnisse sind und bleiben die Voraussetzung für ein erfolgreiches, wertschätzendes und freundliches Miteinander.

Unabhängig vom Umzug in die Höntroper Str. setzen wir unsere Arbeit in Eppendorf fort:

Wie angekündigt ist die Kleiderkammer im Pfarrbüro St. Theresia aufgelöst und geschlossen worden. Wir verweisen auf die DRK-Kleiderkammer, Sommerdellenstr. 26 (geöffnet dienstags 9-11 Uhr/ donnerstags 15-17 Uhr), in der ebenfalls Ehrenamtliche arbeiten und kostenlos Kleidung abgeben. Dort werden auch Kleiderspenden entgegengenommen.

Hilfe bei Umzügen und Unterstützung bei der Einrichtung von Wohnungen mit Möbeln und Hausrat, dafür sind weiter Menschen gefragt, die anpacken (Anfragen an H.J. Bahr).

Die Freizeitgruppe gestaltet jeweils am letzten Samstagnachmittag im Monat ab 15 Uhr einen bunten Nachmittag mit Spielen und Gesprächen zur Begegnung und mit einer kleinen Feier für die „Geburtstagskinder“ des Monats in der Schule. Der nächste  Spieletreff (28.1., 15 Uhr) ist vorläufig noch einmal in der Schule vorgesehen (ggf. dann in der neuen Unterkunft, Ansprechpartner: Benno Wobbe/ Ralf Michalzik). Wer sich zwanglos mit der Netzwerk-Arbeit vertraut machen will, um aktiv einzusteigen, der ist herzlich dazu eingeladen.

Die Arbeit der SprachpatInnen (in Tandems) geht weiter, bis auf weiteres auch im Treffpunkt Sprachcafe für alle in der Schule, mittwochs, 17 - 19 Uhr (M. Knapp/ Rita Kordt)

Nach dem Umzug planen wir voraussichtlich ab Februar dienstags 18-20 Uhr einen internationalen Treffpunkt im Ev. Gemeindehaus, In der Rohde: Beraten und Plaudern, Teetrinken und spielen. Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde hat dafür grünes Licht gegeben.

Über die weitere Gestaltung des Eppendorfer Netzwerks werden wir beim nächsten KO-Treffen mit allen Interessierten beraten: Montag, 23. Januar 2017, 19 Uhr, Ev. Gemeindehaus, In der Rohde.

Eine Woche später treffen wir uns dann am Montag, 30. Januar 2017, 19 Uhr mit den ökumenischen Brückenbauern aus Höntrop in der Emilstr. 6 (Höntrop), um die gemeinsame Arbeit(steilung) in der Höntroper Str. kooperativ zu verabreden - etwa durch die Fortsetzung unseres monatlichen Spieletreffs am letzten Samstag im Monat. Wer sich daran beteiligen will, ist herzlich dazu eingeladen.

Zwischendurch haben wir das Bochumer Netzwerk zu Gast:

5. Netzwerk-Treffen Bochum am 26.1.2017, 17-19.30 Uhr im Heinrich-Peters-Haus, Holzstr. 14,

(uns vertreten H.J. Bahr und R. Kordt)

Sie können folgende Infos bei mir anfordern:

- Workshop Inklusives Hallenfreibad am 14.1.2017
- Übersetzer-Lehrgang Türkisch-Deutsch (ab 14.1.2017)
- Moment des Kennenlernens in der Christuskirche am Rathaus

            (United Voices und Initiativkreis Flüchtlingsarbeit) 20.1.2017, 18.30-21.30 Uhr

 

- Beratungstermin für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund

            Ev. Hochschule, Immanuel-Kant-Str. 18-20 am 27.1.2017, 10-12 Uhr

 

- Kuscheldecken für Flüchtlingskinder – mini- decki

Restbestände können angefordert werden bei mini-decki-bochum(at)gmx.de

 

- Fortbildungen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit (Ev. Erwachsenenbildung) im 1. Halbjahr 2017

 

- Vernetzungskonferenz der Flüchtlingsorganisationen und –initiativen

            und Bündnisse und Runde Tische gegen Rassismus und Rechtsextremismus

            am 17.2.2017, 13.30-17.30 Uhr in Haus Villigst, Schwerte

            Thema: Rassistische Anfeindungen und Gewalt im Kontext von Flucht und Asyl

 

Ihnen allen ein gutes neues Jahr voll Menschenfreundlichkeit,

mit herzlichen Grüßen,

auch im Namen von Hans-Jürgen Bahr, Rita Kordt & Inga Schreiber

und allen KoordinatorInnen der Arbeitsbereiche,

Ihr Günter Ruddat

 

Koordinierungsrat:

Hans-Jürgen Bahr, 02327-79347, 0176-52857948, HJBahr1149(at)web.de (Wir in Eppendorf)

Rita Kordt, 02327-780521, 0151-53750546, ritakordt(at)web.de (Kath. Kirchengemeinde)

Prof. Dr. Günter Ruddat, 02327-71205, 0162-8741469 guenter(at)ruddat.net (Ev. Kirchengemeinde)

Inga Schreiber, 0176-63298300, inga.schreiber(at)gmail.com (Wir in Eppendorf)

 

AnsprechpartnerInnen für die verschiedenen Arbeitsbereiche

Sprache & Begegnung          Michaela Knapp, miecha(at)web.de

                                               Markus Knapp, markus(at)knapp-online.net

Freizeitgestaltung                   Benno Wobbe, 0177-4492503, Benno.Wobbe(at)Gmail.com

                                               Ralf Michalzik, 0162-7891276, Ralph.WE(at)gmx.de

Behörden/ Ärzte                     Susanne Walther, 02327-788378, 0171-5758913, sanniandi(at)t-online.de

 

Was Sie sonst noch wissen sollten…

 

Wenn Sie zu den Informationen des Infos „Netzwerk Flüchtlingshilfe Eppendorf“ Anregungen oder Beiträge haben oder dieses Info in Zukunft nicht mehr erhalten wollen oder andere kennen, die es gern erhalten wollen, dann melden Sie sich bitte bei Günter Ruddat (Info-Redaktion) am besten per mail.

 

Wir freuen uns weiter über Spenden für die Netzwerk-Arbeit (per Überweisung). Dafür sind wir sehr dankbar.                        Ev. Kirchengemeinde Eppendorf-Goldhamme

KD-Bank / Bank für Kirche und Diakonie, Dortmund

IBAN DE 48 3506 0190 2006 5680 10

Verwendungszweck: Flüchtlingshilfe Eppendorf

(Bitte nicht vergessen: Name und Adresse für die Spendenbescheinigung)

 

Netzwerk Flüchtlingshilfe Eppendorf - Info Januar 2017 - Redaktion: Günter Ruddat – 4.1.2017 –

Das nächste Netzwerk-Info erscheint voraussichtlich Anfang Februar.

 

Willkommen in Eppendorf – Netzwerk Flüchtlingshilfe Eppendorf

Willkommen in Eppendorf, darum bemühen wir uns nun unentwegt seit September 2015, damals zogen die ersten Flüchtlinge in die Schule an der Ruhrstraße ein. Und viele dieser Neu­Eppendorfer der ersten Stunde erhalten erst jetzt ihre vorläufige Duldung bzw. Anerkennung und damit die Möglichkeit an Integrationskursen teilzunehmen. Die frustrierend schleppenden Verfahren und die zunehmend rigorose Androhung von Abschiebung (häufig gerade bei den Migranten, die sich um Sprache und Arbeit besonders bemühen) beeinträchtigen das Klima der Gastfreundschaft und die Motivation der ehrenamtlichen Hilfe, dazu bewirken die politisch infam geschürten Gefühle, etwa mit der Angst vor Fremden oder wegen des angeblichen Zu­Kurz­Kommens auf Grund der Kosten für die Flüchtlinge eine beunruhigende Veränderung der Stimmung. Gerade unter dem Eindruck irrationaler Anschläge und bürokratischer Hemmnisse nicht nur anderswo, sondern auch in unserem Land, gilt es nicht müde zu werden, für Menschenfreundlichkeit einzutreten, nüchtern und offensiv notwendige (bisher kaum eingelöste) Schritte zur Integration einzufordern und entsprechend zu handeln, so weit die Kräfte reichen – sich nicht irre machen zu lassen von politischen Rattenfängern aller Couleur, die uns weis machen wollen, der Untergang des sogenannten „christlichenAbendlandes“ stünde bevor.

In diesem Herbst verändert sich die Landschaft bei uns vor Ort weiter, neue große Container­Unterkünfte z.B. in Höntrop und Weitmar sind errichtet worden, damit etwa Turnhallen wieder für den Sportunterricht benutzt werden können, andere an den Rändern von Eppendorf stehen an: z.B. Sportplatz Höntroper Str. 90 und finden bei den Anwohnern unterschiedliches Echo. Da freuen wir uns über vorausdenkendes Interesse in der Nachbarschaft auf der einen Seite und werden zunehmend nachdenklich über ablehnende Stimmungsmache auf der anderen Seite. Die von uns begleitete Unterkunft in der Ruhrstraße hat da in ihrer Überschaubarkeit besonderen Stellenwert. Erste zertifizierte Sprachabschlüsse einzelner MigrantInnen machen Mut, andere haben erheblichen Nachholbedarf.

Der die Arbeit begleitende, sich monatlich treffende Koordinierungsrat hat mit einem neuen Anlauf im August versucht, auf die Schwierigkeit zu reagieren, dass die Sprachfähigkeit und die Motivation zum Lernen sehr unterschiedlich entwickelt sind (vom Analphabeten bis zum Universitätsstudium). In einem offenen Sprachcafe haben sich SprachpatInnen gefunden, die mit zur Verfügung gestellten Materialien in eine 1:1 (Tandem­) Lernsituation (ein­ oder zweimal) wöchentlich zeitlich individueller gestaltet ehrenamtlich verbindlich einsteigen. Die Kleiderkammer im Pfarrbüro St. Theresia ist weiter donnerstags von 9.30–11.30 Uhr geöffnet. ­ Hilfe bei Umzügen und Unterstützung bei der Einrichtung von Wohnungen mit Möbeln und Hausrat, dafür sind weiter Menschen gefragt, die anpacken. ­ Die Freizeitgruppe gestaltet jeweils am letzten Samstagnachmittag im Monat ab 15 Uhr in der Schule einen bunten Nachmittag mit Spielen und Gesprächen zur Begegnung und mit einer kleinen Feier für die „Geburtstagskinder“ des Monats in der Schule. Wer sich zwanglos mit der Netzwerk­Arbeit vertraut machen will, um aktiv einzusteigen, der ist herzlich dazu eingeladen.

Zu einem weiteren Informationsabend über die aktuelle Arbeit des Netzwerks laden wir alle EppendorferInnen herzlich ein: Mittwoch, 23.11.2016, 19 Uhr, Pfarrheim St.Theresia, Holzstraße
Das Netzwerk verschickt per mail regelmäßig ein Info an mehr als 350 Bezieher und freut sich über die aktive Hilfe von rund 50 Menschen in der alten Schule an der Ruhrstr. Wenn Sie mehr wissen oder aktiv mitarbeiten wollen, fordern Sie das Info des unabhängigen überparteilichen Netzwerks per mail an: guenter@ruddat.net oder T 0232771205.

Sie können die Netzwerk­Arbeit aber auch durch eine Spende fördern:
Ev. Kirchengemeinde EppendorfGoldhamme KD­Bank / Bank für Kirche und Diakonie, Dortmund IBAN DE 48 3506 0190 2006 5680 10 Verwendungszweck: Flüchtlingshilfe Eppendorf (Bitte nicht vergessen: Name und Adresse für die Spendenbescheinigung

Willkommen/ Welcome in Eppendorf Info April/ Mai / Juni 2016

Liebe NetzwerkerInnen, liebe Freundinnen und Freunde des Netzwerks,

das aktuelle Frühjahrsinfo hat nicht nur wegen der Osterferien länger auf sich warten lassen, als wir es uns gewünscht hätten, aber nun ist es endlich da… und wir sind mittendrin in der widersprüchlichen gegenwärtigen Situation zwischen unverändert angesagter und wirklich not-wendiger Bekämpfung der Fluchtursachen und ebenso verlässlicher und menschengerecht not-wendender Hilfe bei uns vor Ort. So titelt die WAZ am Pfingstdienstag: „NRW: Jedes zweite Bett in Flüchtlingsunterkünften leer. Auch die Zahl der Asylsuchenden geht zurück.“ Wir vom Netzwerk Flüchtlingshilfe Eppendorf sind gespannt, wie sich der kommende Sommer in Bochum, Deutschland und Europa und drumherum entpuppen wird.

Willkommen in Eppendorf, das gilt für uns jedenfalls gegenüber allen anderen Parolen umso mehr weiterhin für alle Menschen, die aus Armut und Hunger, Krieg und Verfolgung sich zu uns flüchten, wenn sie denn überhaupt – angesichts zunehmender Grenzblockaden und um sich greifender Fremdenfeindlichkeit - zu uns durchkommen. Die Stimmung im Land verändert sich offensichtlich, die Erfolge der islam-feindlichen „Alternative für Deutschland“ (AfD) stellen für uns alles andere als eine Alternative dar, sondern sie schüren vor allem Ängste und Vorurteile. Die Anschläge auf Flüchtlinge und deren Unterkünfte sind dafür ein erschreckendes und entsetzliches Signal. Hätten wir nicht allen Grund, bei uns im Ruhrgebiet stolz darauf zu sein, wie hier seit vielen Jahrzehnten Menschen verschiedenen Glaubens und unterschiedlicher Herkunft zusammenleben (nach einer aktuellen Aufstellung: 250 Glaubensgemeinschaften und 170 Nationalitäten). Da ist „Vielfalt statt Einfalt“ angesagt.

Gut, dass Bochum am 18. Juni zum Auftakt einlädt für die bundesweiten Menschenketten gegen Rassismus. An diesem Juni-Wochenende heißt es auch in Berlin, Hamburg, Leipzig und München: Hand in Hand gegen Rassismus für Menschenrechte und Vielfalt! Da verbinden sich Moscheen, Kirchen, Synagogen, soziale Einrichtungen, Flüchtlingsunterkünfte, Museen, Theater und Rathäuser. Lasst uns Hände reichen und eine Kette von Schutz und Solidarität bilden. Treffpunkte am Hauptbahnhof, am Kirmesplatz (an der Castroper Straße) und am Rathausplatz um 12 Uhr, dann verbinden sich die Orte mit einer großen Menschenkette, um ein Zeichen zu setzen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, für Vielfalt, Toleranz und ein buntes Miteinander! Unterstützt vom "Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit": Kinder- & Jugendring Bochum e.V., IFAK e.V., DGB Region Ruhr-Mark, Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgegend e. V., IG Metall Bochum-Herne, DGB Stadtverband Bochum, ver.di Bochum-Herne, Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW, Der PARITÄTISCHE Bochum, Kulturzentrum Bahnhof Langendreer. Info: bochum(at)hand-in-hand-gegen-rassismus.de

Die Lage vor Ort – nicht nur hier in Bochum - verändert sich, aus Turnhallen ziehen Migranten um in Container- oder Zelt-Siedlungen, deren wirtschaftlicher zu betreibende Größe Begleitung und Integration deutlich erschweren, wenn nicht sogar das Gegenteil befördern: Isolation und Ghettobildung – gerade dann, wenn nicht die entsprechenden finanziellen und personellen Mittel eingesetzt werden. An den Rändern von Eppendorf sind solche großen Einrichtungen am Sportplatz Höntroper Str. (für 450 Personen) und in der Rathenaustr. geplant. Wir werden sehen, was da Wirklichkeit wird und wie wir damit als Netzwerk in Zusammenarbeit mit anderen Trägern umgehen können. Auf jeden Fall ist weiterhin ehrenamtlich verlässlicher Einsatz angesagt und gefragt. Langer Atem zählt.

Der gegenwärtig anhaltende Rückgang der Flüchtlingszahlen wirkt sich auch auf die von uns begleitete, sich z.Zt. verkleinernde Unterkunft in der Ruhrstr. aus. Zudem können die einen oder anderen in eine Übergangswohnung umziehen, so etwa glücklich auch eine WG von Christen aus Eritrea in eine ehemalige Pfarrwohnung von St. Theresia, die mit viel Engagement hergerichtet wurde. Auf den die Netzwerk-Arbeit begleitenden, sich monatlich treffenden Koordinierungsrat und die KoordinatorInnen der Arbeitsbereiche kommen andere, neue Aufgaben zu – wie etwa die zeitintensive Begleitung im Rahmen der Anerkennungsverfahren oder auf dem Weg zum Job-Center bzw. die Begleitung der Menschen, die aus der Unterkunft in eigene vier Wände umziehen (Stichwort: Patenschaft) oder die sich entwickelnde Vermittlung in Praktika-Stellen oder Arbeitsverhältnisse. Da brauchen wir weiter zusätzliche ehrenamtliche Unterstützung, vielleicht gerade von Ihnen?!

Erste Sprachabschlüsse einzelner Migranten stehen an, sie können aber bei der Sprachförderung nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier noch viel zu tun bleibt, auch von Seiten der Flüchtlinge. - Die Kleiderkammer im Pfarrbüro St. Theresia (donnerstags von 9.30–11.30 Uhr geöffnet) stellt sich gerade auf Sommerkleidung um. - Die Freizeitgruppe gestaltet jeweils am letzten Samstagnachmittag im Monat ab 15 Uhr in der Schule einen bunten Nachmittag mit Spielen und Gesprächen zur Begegnung und mit einer kleinen Feier für die Geburtstagskinder des Monats in der Schule. Wer zwanglos sich mit der Netzwerk-Arbeit vertraut machen will, um aktiv einzusteigen, der ist herzlich dazu eingeladen.

Besondere Veranstaltungen wollen begleitet sein, wie etwa der Besuch bei der Führung durch die Schalke 04-Arena oder in Kürze im Eisenbahnmuseum Dahlhausen. Erfreulich wie etwa die Aktion „Willkommen im Fußball“ (FC Neuruhrort) oder das „Freischwimmen“ im Hallenfreibad Höntrop, begleitet von aktiven Netzwerkern, ein vielfaches Echo gefunden hat. - Hilfe bei Umzügen und Unterstützung bei der Einrichtung mit Möbeln und Hausrat, dafür sind weiter Menschen gefragt, die anpacken. Z.Zt. brauchen wir dringend intakte Herde und Kühlschränke. Bitte bei H.J. Bahr melden!

Auch dieses Info des Netzwerks wird wieder per mail an mehr als 300 Bezieher verschickt - und wir sind dankbar, wenn sich viele Menschen auch zur aktiven Hilfe in der alten Schule an der Ruhrstr. bereit finden. Wenn Sie auch andere dafür gewinnen wollen, fordern Sie das Info des unabhängigen und überparteilichen Netzwerks an oder geben es einfach weiter. Melden Sie sich möglichst per mail bei guenter@ruddat.net / T 02327-71205 oder bei den anderen AnsprechpartnerInnen.

Aus gegebenem Anlass weisen wir daraufhin, dass das Netzwerk keine Haustürsammlungen mit Spendendose o.ä. durchführt. Bitte informieren Sie uns ggf. über solche Aktivitäten. Aber wir freuen uns natürlich weiter über Spenden für die Netzwerk-Arbeit (per Überweisung). Zuletzt kamen zum Beispiel anlässlich einer Beerdigung in Eppendorf als Zeichen für das Leben rund 800 € zusammen. Dafür sind wir sehr dankbar.                     Ev. Kirchengemeinde Eppendorf-Goldhamme

 

KD-Bank / Bank für Kirche und Diakonie, Dortmund IBAN DE 48 3506 0190 2006 5680 10 

Verwendungszweck: Flüchtlingshilfe Eppendorf

 (Bitte nicht vergessen: Name und Adresse für die Spendenbescheinigung)

 

 Unser Wochenkalender

 Montags                    10-12 Uhr                   Elementare Sprachförderung Schule                                                           (AnsprechpartnerIn: M. Knapp)

 Mittwochs                 16-18 Uhr                   Sprachcafe für alle , Schule                                                           (AnsprechpartnerIn: M. Knapp)

 

Donnerstags             9.30-11.30 Uhr           Kleiderkammer (Holzstr. 16, T 02327-72369

Pfarrbüro St. Theresia                                   (AnsprechpartnerInnen: K.Hartmann/ Cilly Senger)

Freitags                     10-12 Uhr                   Elementare Sprachförderung

Schule                                                            (AnsprechpartnerIn: M. Knapp)

 

Die AG Freizeit plant ihre Angebote gesondert (Ansprechpartner: Benno Wobbe/ Ralf Michalzik). BegleiterInnen mit PKW sind für mancherlei Unternehmungen gefragt. Bitte melden!

 Termine für NetzwerkerInnen und solche, die es werden wollen       Unser (interreligiöser) Kalender

 Was schon gelaufen ist:

Mo       11.04.  19 Uhr KO-Rat & KoordinatorInnen der Arbeitsbereiche, Ev. Gemeindehaus, In der Rohde

Sa       30.04.  15 Uhr Maiabend-Kaffeetrinken mit April-Geburtstagsfeier, Spiele & Gespräche, Schule

So       01.05.              Ostern (orthodoxe Kirchen) 

Di        03.05.              Himmelfahrt Mohammeds/ Lailat al-Miradj (arabisch) 

Do       0.5.05.             Christi Himmelfahrt 

Mo       09.05.  19 Uhr KO-Rat & KoordinatorInnen der Arbeitsbereiche, Schule 

So/Mo 15./16.05.        Pfingsten (Geburtstag der christlichen Kirche) 

Sa        21.05.   ab 17 Uhr         DFB-Pokal auf der großen Leinwand: Borussia Dortmund – Bayern München mit Grillfest (nicht nur Schweinefleisch) - die SPD Eppendorf lädt ein: Biergarten, Zum Keglerheim, Engelsburger Str. 82

Sa       21.05.              Nacht der Schuldvergebung bzw. Befreiung/ Lailat al Bara’a (islamisch/ arabisch)

So       22.05.  17 Uhr Benefiz-Konzert: Frauenchor Höntrop 1950 singt für La Paz (Eintritt frei) Ev. Gemeindehaus, In der Rohde 

                        20 Uhr Konzert im Planetarium: The Positive Creative World – Space/ Sound Rendez Vous/ für Flüchtlinge Eintritt frei – Anmeldung unter 0234/93538579 unbedingt erforderlich!

Di        24.05.  19 Uhr AG Freizeit bei Ralf Michalzik, T 0162-7891276

           25.05. -29.05.             100. Deutscher Katholikentag 2016 in Leipzig: „Seht, da ist der Mensch“

Do       26.05.              Fronleichnam (kath. „Hochfest des Leibes und Blutes Jesu Christi) 

Sa       28.05.  15 Uhr Pfingst-Kaffeetrinken mit Mai-Geburtstagsfeier/ Spiele & Gespräche, Schule

Juni_______________________________________________________________________________

Do       02.06.  13 Uhr Besuch im Eisenbahnmuseum Dahlhausen, Ansprechpartner: Benno Wobbe 

           06.06.-04.07.              Fastenmonat Ramadan (islamisch/ arabisch)

Mo      13.06.  19 Uhr KO-Rat & KoordinatorInnen der Arbeitsbereiche, Schule (nicht In der Rohde!)

Sa       18.06.  12 Uhr Menschenkette in Bochum

                                „Hand in Hand gegen Rassismus - für Menschenrechte und Vielfalt“

Mo       20.06.   16.30-19.30 Uhr Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen (Ltg. Ulrike Gernhart)

                         Kostenfreie Fortbildung für Ehrenamtliche, Haus der Kirche, Westring 226c, 44787 Bochum  Anmeldung erforderlich, T 0234-962904 – 662, office@eb-bochum.de, www.eb-bochum.de

Sa       25.06.  15 Uhr Cafe international: Juni-Geburtstagsfeier/ Spiele & Gespräche, Schule 

So        26.06.   17 Uhr                          Sommerkonzert (Ev. Gemeindehaus, In der Rohde)

Zum Vormerken

05. – 07.07.     Zum Abschluss des Ramadan: Id-ul-Fitr (islam./ arab.)/ „Zuckerfest“-Seker Bayrami (türk.)

Mo      11.07.  19 Uhr KO-Rat & KoordinatorInnen der Arbeitsbereiche, Schule

Schön, wenn wir uns vor Ort begegnen und einander begrüßen können,Ihnen allen viel Frühling und Freude, wenn aus Fremden Freunde werden…

mit freundlichen Grüßen, auch von allen KoordinatorInnen der Arbeitsbereiche,

 Hans-Jürgen Bahr, Rita Kordt, Inga Schreiber & Günter Ruddat

Was Sie sonst noch wissen sollten…

Und was es sonst noch gibt…

Willkommensportal für Flüchtlinge und Migranten

www.refugees.telekom.de 

Willkommen in NRW - App

Auf der Homepage der Stadt Bochum finden Sie auch die Verlinkung zu dieser Website unter:

http://www.bochum.de/C125708500379A31/currentbaselink/W29YFGSR264BOCMDE

Am 21.04.2016 ist "Willkommen in NRW" online gegangen. Es ist eine App für in NRW angekommene geflüchtete Menschen, die von der Landesregierung zur Verfügung gestellt wird und in Zusammenarbeit mit dem Jugendprojekt "Germany says Welcome" entstanden ist. Die dazugehörige Website kann unter www.welcome-to.nrw abgerufen werden. Im Mittelpunkt der Android-App "Welcome to NRW" steht ein vielfältiger Fragen-und-Antworten-Katalog, der sich auf das Ankommen, das Asylverfahren und das Leben in Nordrhein-Westfalen erstreckt. Die Themenbandbreite reicht vom Asylverfahren über Gesundheitsfragen bis hin zu den Bereichen Sport und Wohnen. Themen, die die Schwangerschafts(konflikt)beratung betreffen, finden Sie schwerpunktmäßig unter dem FAQ-Stichwort "Frauen". Die bereitgestellten Informationen werden in Englisch, Französisch, Hocharabisch und Deutsch angeboten und sind in Teilen auch offline erreichbar. Es gibt außerdem auch eine Mitmach-Funktion. Die FAQs zur Schwangerschafts(konflikt)beratung enthalten ein paar Formatierungsfehler, an deren zügigen Behebung wir arbeiten. Auch die Verlinkung zur Liste der Schwangerschaftsberatungsstellen wird in Kürze nachgebessert.

Evangelische Kirche heißt Flüchtlinge „Willkommen“ 

Mit der Spezialausgabe des Magazins „chrismon“ in den Ausgaben Arabisch/ Deutsch und Farsi/ Deutsch richtet sich die EKD an Flüchtlinge aus dem arabischen und persisch-afghanischen Raum sowie an die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer in der Gemeinden und Einrichtungen. Zu beziehen unter fluechtlingsheft@chrismon.de

Willkommen in Eppendorf Netzwerk Flüchtlingshilfe Eppendorf Info 4 / 1.12.2015

Liebe NetzwerkerInnen, liebe Freundinnen und Freunde des Netzwerks,

das vierte Info unseres Netzwerks hat etwas länger auf sich warten lassen, inzwischen haben sich die Teams der einzelnen Arbeitsbereiche weitgehend konsolidiert. Es ist hilfreich, wenn zuverlässige Ansprechpartner und Akteurinnen, Begleitpersonen und Bezugspersonen vor Ort sich kontinuierlich einbringen. Darüber hat der KO-Rat mit den Vertreterinnen der Arbeitsbereiche im Elsa-Brändström-Haus am 9.11. und im Pfarrbüro St. Theresia am 30.11. beraten. Wir werden uns in Zukunft monatlich zusammensetzen und auch das Info wird entsprechend erscheinen. Daher: Wir bitten sehr um Verständnis dafür, dass wir in einzelnen Bereichen zur Zeit immer nur eine begrenzte Anzahl von ehrenamtlichen Mitarbeitenden einsetzen können, um die Bewohner nicht in dem einen oder anderen Fall zu „überfremden“, und dass wir großen Wert darauf legen, dass Menschen, die sich im Umfeld der Alten Schule engagieren wollen, sich vorher mit uns in Verbindung setzen und mit uns Möglichkeiten des Einsatzes abklären und absprechen. Wir bitten wir herzlich darum, Informationen aus diesem Info nicht ohne Absprache mit der Redaktion zu veröffentlichen - insbesondere nicht den Adressenblock im Internet zu verlinken!Auf der anderen Seite freuen wir uns selbstverständlich über alle freundliche Wahrnehmung und Multiplikation unserer ehrenamtlichen Arbeit, etwa in den Schaukästen und Gemeindehäusern oder in der Schülerzeitung der TKS mit einem lesenswerten Bericht über die Situation der Flüchtlinge in Deutschland und mit einem Interview mit Inga Schreiber (siehe Anhang), im „Thorpe-Blättchen“ (Weihnachten 2015), im ev. Gemeindebrief „die brücke“ 3/15 oder in der lokalen Presse.Wir sind in jedem Fall dankbar für jede und jeden, die sich angesichts der Ereignisse in Paris und anderswo nicht von einer klammheimlichen Fremden- oder einer speziellen Islamfeindlichkeit anstecken lassen, sondern in aller Gelassenheit allen Menschen und besonders Flüchtlingen gastfreundlich begegnen, wie es ein Vers aus biblischer Tradition vorweihnachtlich erinnert:Gastfrei zu sein vergesst nicht;denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.Bibel, Brief an die Hebräer 13,2Vgl. auch die „Bochumer Erklärung“: Eine Stadt ächtet den Terror (15.11.2015) Unterzeichnen Sie auf der Website: www.terror-aechten.de (Text auch in Englisch, Französisch, Italienisch, Arabisch, Türkisch).Nicht zu vergessen – wir sind sehr dankbar, auch für die finanzielle Unterstützung, die wir durch keine und große Spenden und Gottesdienst-Kollekten erfahren, zuletzt etwa durch einen Scheck in Höhe von 500 €, der uns vom Eppendorfer Heimatverein für die Sprachförderung überreicht wurde. Über unser Spendenkonto kann der Koordinierungsrat verfügen und damit etwa Bastel- und Schreibmaterial, Fahrradschlösser oder immer wieder kleine Aktionen finanzieren, die allen Menschen in der Schule zugute kommen. Hier können Sie sich auch über Advent und Weihnachten hinaus 2016 finanziell engagieren. Spenden für das Netzwerk Flüchtlingshilfe Eppendorf können Sie einzahlen oder überweisen auf unser Konto bei der KD-Bank/ Bank für Kirche und Diakonie, Dortmund. Das Gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde Eppendorf-Goldhamme stellt für eingehende Spenden entsprechende Spendenbescheinigungen aus, die Ihnen sukzessive zugesandt werden.Ev. Kirchengemeinde Eppendorf-GoldhammeKD-Bank Dortmund, IBAN DE 48 3506 0190 2006 5680 10Verwendungszweck: Flüchtlingshilfe Eppendorf(Bitte vergessen Sie nicht Namen und Adresse für die Spendenbescheinigung anzugeben)Im vergangenen Monat November waren besondere Höhepunkte: einmal das Grillfest am 8.11. auf dem Schulhof mit den Bewohnern, ihren Gästen und den Aktiven des Netzwerks, das uns die „Grillakademie“ in Zusammenarbeit mit einem Team aus der Schule beschert hat. Da haben weit über hundert Menschen fröhlich gegessen und getrunken, getanzt und gesungen, sind einander offen begegnet. Der traditionelle Kreistanz mit Männern oder Frauen zu orientalischer Musik ist dabei von unserer (deutschen) Seite aus sicher noch entwicklungsfähig. Zum anderen am 1. Advent der Stand auf dem Thorpe-Weihnachtsmarkt, wo gemeinsam mit einer Gruppe eritreischer Flüchtlingen vorbereitete orientalische Speisen regen Zuspruch fanden, im übrigen mit dem schönen Ergebnis: vom Gewinn dieses Standes erhalten alle Bewohner der Alten Schule am orthodoxen Weihnachtsfest (7.1.) ein „Weihnachtspäckchen“.Wir freuen uns außerdem, dass inzwischen einzelne Kinder in die Schule gehen können (etwa in die Dietrich-Bonhoeffer-Schule oder in die Matthias-Claudius-Schule) oder ein erster Jugendlicher ins Berufskolleg. Die überlaufende Kleiderkammer im Pfarrbüro von St. Theresia ist inzwischen vom DRK bei der Lagerung und von einer anderen Gemeinde in Essen mit ihrer Flüchtlingsunterkunft entlastet worden, ist aber weiter für Winterkleidung (Jacken, Mützen, Schals und Handschuhe), Jeans, Nachtwäsche für Männer, alles in kleinen Größen (S/M) dankbar, ebenso für winterfeste Herrenschuhe (bis Gr. 45). Bitte wenden Sie sich an die  Kleiderkammer im Pfarrbüro St. Theresia, Donnerstags 9.30–11.30 Uhr, Holzstr. 16, 44869 Bochum, T 02327-72369. Die Kleiderkammer ist in den Weihnachtsferien geschlossen, letzter Öffnungstermin: 17.12., wieder geöffnet am 7.1. Ansprechpartnerin: Marlene Beermann & Team.Gut erhaltene Möbel (z.B. Sofa o.ä.) und Hausrat (Töpfe, Pfannen, Besteck, Geschirr usw.) und ebenso Koffer, Rucksäcke oder Sporttaschen vermitteln wir gern an die Bewohner, besonders an Flüchtlinge, die eine eigene Wohnung beziehen. Für Abholdienste und Umzüge (mit Transport) suchen wir Leute (mit entsprechendem „Gerät“), die sich hier verantwortlich und zuverlässig - handwerklich und transportierend - einbringen können. Wir freuen uns, dass uns z.B. eine Garage zur Lagerung zur Verfügung gestellt wurde. Ansprechpartner: Hans-Jürgen Bahr.Bitte bringen Sie ansonsten keine Sachspenden in die Schule!Außer vielleicht das eine oder andere Paket Klopapier, da die Stadt die Kosten dafür nicht mehr übernimmt und alle Bewohner mit der eigenen Rolle zu den Toiletten sich aufmachen sollen – wie auf dem Campingplatz!Daneben hat im Freizeitbereich die Fahrradwerkstatt inzwischen eine Reihe von Fahrrädern so weit hergerichtet, dass erste Fahrradtouren zur Kokerei und Zeche Zollverein (27.10.), zur Ruhruniversität (10.11.) oder zum Schwimmen im Uni-Bad (26.11.) durchgeführt werden konnten. Darum sind auch weiter Fahrräder gefragt, bitte beim Wachmann in der Schule abgeben! Ansprechpartner: Benno Wobbe.Ebenso haben sich Menschen auch wieder zu sportlichen Ereignissen zusammen getan und sich auf den Weg gemacht, etwa zum Tischtennis-Europapokal-Spiel Düsseldorf gegen Ostrau (30.10.)Besonders aktiv zeigen sich die Eppendorfer Sportvereine mit der Öffnung ihrer Angebote:Spvg Eppendorf, Turnhalle, Ruhrstr. 150 (mit einem mehrsprachigen Flyer)Ansprechpartnerin: Maren Raue, maren.raue@imail.de- Mo 16-17.30 Uhr Sport mit Kleinkindern (3-6 Jahre)- Di 16-17.30 Uhr Sport für Mädchen (6-9 Jahre)- Fr 15-16.30 Uhr Sport für Jungen (6-12 Jahre)- Sa 12-14 Uhr Sport für Erwachsene (ab 18)FC Neuruhrort, Sportplatz, Ruhrstr. 150- Mi 14-15.30 Uhr Fußball (Ansprechpartner: Sigi Schlott, SigiSchlott@t-online.de)TTG Weitmar- Di 18.30 ab Schule Tischtennis (Ansprechpartner: Benno Wobbe)Bochum entdecken, das bedeutet etwa: nicht nur Laternen basteln, sondern auch am Martinszug der Ev. KiTa Rosendelle teilzunehmen und Eppendorf zum Leuchten zu bringen (10.11.), und so ganz nebenbei auch ein Stück christliche Tradition kennenzulernen… oder den Ruhrpark (12.11.) zu besuchen, ein Shopping-Erlebnis der anderen Art. Der Besuch des Planetariums mit mehr als 25 Menschen (15.11.) war wirklich eine „Sternstunde“.Die Mitarbeit in unserer elementaren Sprachförderung läuft gut, wir freuen uns, dass wir das Angebot für Frauen und Kinder grundlegend erweitern konnten (Montags 10-12 Uhr in der Schule). Weiterhin: Mittwochs 16 Uhr (16.15 -17.45 Uhr) Sprachcafe für alle in St. Theresia, Holzstr. Wir freuen uns über einen außerordentlichen Zuschuss des Landes NRW für diese Arbeit, der uns u.a. ermöglicht, entsprechende Unterrichtsmaterialien zur Verfügung zu stellen: wie Deutsch für Asylbewerber (Thannhauser Modell), Erste Schritte, Begegnungen. Ansprechpartnerin: Michaela Knapp. Und jetzt auch Hausaufgabenhilfe für Kinder: Di und Do 15-16.30 Uhr in der Schule (M. Knapp).Über unsere ehrenamtliche Arbeit hinaus gestaltet in Absprache mit uns auch Prof. Rupp (RUB) mit Studierenden (unterstützt vom Rotary Club Bochum-Konstantin) bis auf weiteres Sprachkurse im Kontext der Schule. Die IFAK wird in Zukunft ebenfalls zentrale Sprachkurse einrichten.Die Netzwerkarbeit in Wattenscheid und Bochum intensiviert sich, auch wenn wir nicht alle Angebote und Termine wahrnehmen können. So waren wir beim Treffen der Wattenscheider Flüchtlingsinitiativen (5.11.) vertreten, das die Ev. Kirchengemeinde Höntrop initiiert hatte, oder zu einem Beratungsgespräch mit der Höntroper Initiative „Die Brückenbauer“, die sich gegenüber von St. Maria Magdalena auf eine Flüchtlingsunterkunft am Wattenscheider Hellweg für über 300 Flüchtlinge vorbereitet. Die Ev. Kirchengemeinde Weitmar hat mit uns Kontakt aufgenommen, die sich ebenfalls auf die kommende Arbeit mit Flüchtlingen einstellt.Jenseits der Freizeitgestaltung halten wir es inzwischen auch für angesagt, im Blick auf Arbeit nach Handwerksbetrieben und Geschäften Ausschau zu halten, die bereit sind, Flüchtlinge – etwa im Kontext ihrer gelernten Berufe – einmal auf Probe einen Tag – begleitet - „schnuppern“ zu lassen oder sich vielleicht sogar für ein bis zu dreimonatiges Praktikum zu öffnen.. Vielleicht kann daraus mehr werden. Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie hier Kontakte eröffnen können (Ansprechpartner: B. Wobbe).Weiteres ist in Vorbereitung, an einer Mitarbeit Interessierte melden sich bitte bei den AnsprechpartnerInnen.Stricken (ab 8.12.) Di 16-17 Uhr Interessierte melden sich bitte bei Rita Kordt.Schwimmen Im Kontakt mit dem Verein der „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop“ (vertreten durch Stefan Wolf) und der Leitung des Hallenbads sollen  im Laufe des Monats Dezember Möglichkeiten der Nutzung abgeklärt werden.  An einer Begleitung Interessierte melden sich bitte bei Benno Wobbe.Verkehrssicherheits-/ Fahrradtraining Neuer Termin 2016. Besuch bei der Bogestra, Engelsburger Str. An einer Begleitung Interessierte melden sich bitte bei Benno Wobbe.Training Feuerwehralarm (in Absprache mit dem Sozialamt und der Freiwilligen Feuerwehr Eppendorf ?)Erste-Hilfe-Kurs (Johanniter ?)Schlittschuhlaufen Herner Eissportverein (Sigi Schlott)Schalke 04 Stadionführung (Ralf Michalzik, Ralph.WE@gmx.de)BegleiterInnen mit PKW sind für verschiedene Unternehmungen gefragt.  Wenn wir Sie in unseren Pool einbeziehen dürfen, melden Sie sich bitte.Termine für NetzwerkerInnen Unser (interreligiöser) Kalender So 29.11. 1. AdventBeginn des christlichen Kirchenjahres (Advent: lat. Ankunft, Vorbereitung auf Weihnachten, Symbol für das „Licht der Welt“, vier Kerzen am Adventskranz)Mi 02.12. 19 Uhr Initiativkreis Flüchtlingsarbeit Bochum im Schauspielhaus (Wobbe/ Utgenannt)Fit für Flüchtlinge. Fortbildung für Ehrenamtliche in der FlüchtlingshilfeKath. Familienbildungsstätte Bochum, Am Bergbaumuseum 37, T 0234-9508911, fbs.bochum@bistum-essen.de, Anmeldung erforderlich, kostenlos, begrenzte Teilnehmerzahl (die Fortbildung kann ggf. im Frühjahr 2016 wiederholt werden)Termine jeweils 18-21 Uhr: Mi 2.12. / Mo 14.12./ Mi 16.12./ Do 17.12.Fr 04.12. Barbara-Tag (gest. 306 n.Chr.) Tochter eines syrischen Purpurhändlers, wg. ihres Glaubens verfolgt, Patronin der Bergleute (ein Kirschzweig heute geschnitten blüht in der Christnacht)So 06.12. Nikolaus-Tag (gest. um 350 n.Chr.) Bischof von Myra (Türkei), der Heilige der Ostkirche, Freund der Kinder und von Menschen in Not (z.B. Geschenke in über Nacht vor die Tür gestellte Stiefel)Mo 07.12. 19 Uhr AG Freizeitgruppe im Gasthaus HaarmannDi 8.12. Mariä Empfängnis (kath. Feiertag)10. - 12.12. Arabisch-Expresskurs am LSI in der RUB, Kosten: 195 € Landesspracheninstitut (LSI). Laerholzstr. 84, 44801 Bochum Sprachliche und kulturelle Vorbereitung auf die Arbeit mit Flüchtlingen. Anmeldung und Infos: www.lsi-bochum.de <http://www.lsi-bochum.de/>.  Im Januar und in den folgenden Monaten werden weitere Kurstermine angeboten.Sa 12.12. 15 Uhr Winterfest in der Schule (Freizeit-AG: Team Eisenberg, Michalzik & Co.)Mo 14.12. 18 Uhr Willkommenskultour. Show für Interessierte und Geflüchtete in den Kammerspielen, Schauspielhaus Bochum. Veranstaltet vom Zukunftshaus "X-Vision Ruhr" der Falken und LAG Musik NRW. Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=RhfF0J0L8bc Der Eintritt ist frei. (Ansprechpartnerin: Rita Kordt)Karten sollten jedoch im Vorfeld reserviert werden. T 0234-33335555, E-Mail: tickets@schauspielhausbochum.de Di 15.12. 17.30 Uhr Ökumenisches Adventsfenster „Menschen auf dem Weg…“ (Anlage), Schule Ruhrstr. 30 (Kordt/ Ruddat u.a.) 19.30 Uhr Gespräch vor Ort zur weiteren Sprachförderung mit Prof. Rupp (RUB)  und Herrn Bernd John (Präsident Rotary Club Bochum-Constantin)Fr 18.12. 19 Uhr Start ab Schule zum Weltmusik-Konzert im BLONDIES, Hattinger Str. 80 (PKWs für Mitfahrgelegenheit gefragt: Ansprechpartner: H.J. Bahr)22./ 23.12. Mevlid Muslime feiern die Geburt des Propheten Mohammed.24./ 25.12. Heiligabend/ Weihnachten Vor allem Christen im Westen feiern die Geburt von Jesus Christus (die meisten orthodoxen Christen im Osten 13 Tage später am 7.1.) Wer das Weihnachtsevangelium in der Muttersprache lesen will, kann das jetzt online in 15 Fremdsprachen von Albanisch bis Urdu (Pakistan) tun, www.die-bibel.de oder www.bibelwerk.de, ein Angebot für christliche Flüchtlinge.31.12./ 01.01. Silvester = Altjahrsabend/ Neujahr im christlich-gregorianischen KalenderDi 05.01. 19 Uhr KO-Treffen (KO-Rat & VertreterInnen der Arbeitsbereiche) Ev. Gemeindehaus, In der Rohde 6Mi 06.01. Epiphanias (= griech. Epiphanie „Fest der Erscheinung des Herrn“)/ Hl. Drei Könige= Abschluss der Weihnachtszeit („Sternsinger“, verkleidet als Caspar, Melchior & Balthasar sammeln Gaben und schreiben einen Segen an die Türen: 20 C+M+B 16: Christus Mansionem Benedicat –Christus segne dieses Haus)Fr 08.01. 10 Uhr Pressekonferenz des Netzwerks Flüchtlingshilfe Eppendorf,  Ev. Gemeindehaus, In der Rohde 6Do 14.01. 18.30 Uhr Informationsabend des Netzwerks Flüchtlingshilfe Eppendorf für alle aktiven, passiven und interessierten EppendorferInnenPodium mit dem KO-Rat und VertreterInnen aller Arbeitsbereiche, Ev. Gemeindehaus, In der Rohde 6So 17.01. 16.30 Uhr Eishockeyspiel Herner Eissportverein – Crocodiles Hamburg (Schlott)Danke für alle Unterstützung. Wir halten Sie weiter etwa monatlich auf dem Laufenden.Ihnen allen eine gute Advents- und Weihnachtszeit und ein gesegnetes neues Jahr, mit freundlichen Grüßen, auch von allen KoordinatorInnen der Arbeitsbereiche,Hans-Jürgen Bahr, Rita Kordt, Inga Schreiber & Günter RuddatInfo Netzwerk Flüchtlingshilfe Eppendorf - Redaktion: Günter Ruddat Was Sie sonst noch wissen sollten…Wenn Sie zu den Informationen des Infos „Netzwerk Flüchtlingshilfe Eppendorf“ Anregungen oder Beiträge haben oder dieses Info in Zukunft nicht mehr erhalten wollen oder andere kennen, die es gern erhalten wollen, dann melden Sie sich bitte bei Günter Ruddat (Info-Redaktion) am besten per mail.Ein Kontaktformular – bitte vermerken: Hinweis „Netzwerk Flüchtlingshilfe Eppendorf“ versehen – findet sich auf der Website der Stadt Bochum: Kontaktformular für ehrenamtliche Arbeit im Flüchtlingsbereich: https://www.bochum.de/C125708500379A31/vwContentByUNID/CA60D031C83B382AC1257EDF004EBB10/$FILE/kontaktformular_ehrenamtstaetigkeit.pdf . Bitte schicken Sie uns eine Kopie zu. Wenn Sie aktiv in einem Arbeitsbereich mitarbeiten wollen, bekommen Sie von den jeweiligen KoordinatorInnen ein weiteres Formular, in dem Sie eine Ehrenerklärung als Ehrenamtliche/r, eine Schweigepflichtserklärung unterschreiben und bestätigen, dass Sie für Ihre ehrenamtliche Leistung keine finanzielle Zuwendung erhalten. In Deutschland hat alles so seine Ordnung, damit Sie persönlich nicht in Schwierigkeiten kommen (u.a. Versicherungsschutz). Die Stadt Bochum hat eine entsprechend informierende Website Flüchtlingshilfe in Bochum eingerichtet, die sukzessive ausgebaut wird: Bahr, 02327-79347, 0176-52857948, HJBahr1149@web.de (Wir in Eppendorf)Rita Kordt, 02327-780521, 0151-53750546, ritakordt@web.de (Kath. Kirchengemeinde)Prof. Dr. Günter Ruddat, 02327-71205, 0162-8741469 guenter@ruddat.net (Ev. Kirchengemeinde)Inga Schreiber, 0176-63298300, inga.schreiber@gmail.com (Wir in Eppendorf)AnsprechpartnerInnen für die verschiedenen ArbeitsbereicheKleiderkammer: Marlene Beermann, 02327-73621, marlene.beermann@gmx.de# Karin Hartmann, 02327-73708, ruk.hartmann@t-online.deSprache & Begegnung: Michaela Knapp, 0170-45055815, miecha@web.de Markus Knapp, ###, markus@knapp-online.netFreizeit: Benno Wobbe, 0177-4492503, Benno.Wobbe@Gmail.com Annkristien Striemer, 0173-1915074, annkristien@icloud.comKinder: Nicole Strunkheide, 0177-2453749, ns267@aol.com Esther Noldes-BenSlimane, 0172-8846972, Esther.noldesbenslimane@googlemail.com Gaby Utgenannt, 0177-3147111, GabyWat@BennoWobbe.deBehörden/ Ärzte: Susanne Walther, 02327-788378, 0171-5758913, sanniandi@t-online.de  Liane Welling, ###, liane.welling@t-online.deZbV: Gerd Robok, robok_g@arcor.de Alte Schule Ruhrstr. - 30. September 2015 - Foto: Inga Schreiber Flüchtlinge in Deutschland Ein Artikel von Inga Glahn/ TKS- Schulzeitung November 2015Jedes Jahr kommen viele Flüchtlinge nach Deutschland. In diesem Jahr sind es jedoch so viele wie noch nie. Im aktuellen Jahr werden mehr als 800.000 Asylbewerber erwartet. Zurzeit nehmen Deutschland und Schweden die meisten Flüchtlinge in der EU auf. In Deutschland wird in Nordrhein-Westfalen die Mehrheit der Flüchtlinge untergebracht. Direkt dahinter folgen Bayern und Baden-Württemberg. Mecklenburg-Vorpommern nimmt am wenigsten Flüchtlinge auf.Viele Menschen flüchten, weil sie sich in ihrer Heimat nicht mehr sicher oder wohl fühlen. Sie werden beispielsweise verfolgt oder unterdrückt oder sie leben in Kriegsgebieten und haben dort Angst um ihre Sicherheit und ihr Leben. Manche Menschen flüchten jedoch auch auf Grund von Hungersnöten oder vor sehr schlechten Lebensbedingungen. Meist erhoffen sich die Menschen dann ein besseres Leben in anderen Ländern. Nach einiger Zeit kehrt die Mehrheit der Menschen jedoch wieder zurück in ihre Heimat.Der größte Teil der Antragsteller auf Asyl sind nach Statistiken Kinder und Jugendliche. Im Schnitt ist jeder zweite Flüchtling unter 25 Jahren alt. Die Kinder und jugendlichen Flüchtlinge werden nach ihrer Ankunft zunächst in speziellen Hilfeeinrichtungen untergebracht. Anschließend wird ihnen ein Vormund zugesprochen. Außerdem wird geprüft, ob die jungen Flüchtlinge Angehörige in anderen Ländern haben. Bei allen Entscheidungen, die die Kinder und Jugendlichen betreffen, steht ihr Wohl an erster Stelle. Wenn ein Flüchtling jedoch nach Deutschland kommt, um dort zu leben, muss er vorerst einen Antrag auf Asyl stellen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder wird der Antrag genehmigt und der Asylbewerber erhält das Aufenthaltsrecht oder der Antrag wird abgewiesen und er muss Deutschland verlassen. Wenn der Antrag genehmigt wird, werden die Flüchtlinge zunächst in Gemeinschaftsunterkünfte wie große Zelte oder Wohncontainer geschickt. Manche Flüchtlinge werden auch in leer stehenden Häusern, Firmengebäuden oder Schulen untergebracht. So lange die Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen leben, bekommen sie Hilfe im Sinne von Kleidung, Unterkunft und Verpflegung. Außerdem erhält jeder Asylbewerber ein bestimmtes Taschengeld. Nach dem Verlassen der Erstaufnahmeeinrichtungen können die Asylbewerber eine eigene Wohnung beanspruchen. Die anfallenden Kosten werden anschließend von den Ämtern bezahlt. Damit die Flüchtlinge schnell integriert werden können, bekommen sie Deutschunterricht, um andere Menschen kennenzulernen und sich im Alltag besser verständigen zu können. Außerdem gibt es zahlreiche Angebote für Integrationsprojekte und Integrationskurse an denen die Menschen freiwillig teilnehmen können. Diese Projekte werden von dem „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ organisiert, wo sich Einheimische und Migranten begegnen und interagieren. Ein wichtiger Teil der Integration ist ebenfalls die Bildung. Aus diesem Grund wird versucht Kinder und jugendliche Flüchtlinge so schnell wie möglich in Kindergärten oder Schulen unterzubringen. In den jeweiligen Einrichtungen werden die Kinder und Jugendlichen gefördert und lernen Deutsch. Bei Fragen oder Unklarheiten stehen den Asylbewerbern Beratungs- und Informationsstellen zu Verfügung, an die sie sich bei Bedarf wenden können. Wenn der Antrag auf Asyl jedoch abgewiesen wird, werden die Menschen zur Ausreise aufgefordert. In der Regel haben die Antragsteller ein paar Wochen Zeit um auszureisen. Wenn sie dies nicht freiwillig tun, droht ihnen die Abschiebung. In der ehemaligen Grundschule Eppendorf sind zurzeit ebenfalls Flüchtlinge untergebracht. Inga Schreiber, ein wichtiges Mitglied des Koordinierungsrates des Netzwerks Flüchtlingshilfe Eppendorf, hat uns einige interessante Fragen beantwortet.Bekommen die Flüchtlinge nach ihrer Ankunft in Deutschland Hilfen, wie z.B. Dolmetscher oder Geld? Die Menschen, die zu uns nach Eppendorf kommen, sind bereits einige Tage oder auch Wochen in Deutschland, haben die nötigen Papiere erhalten und die ärztlichen Untersuchungen hinter sich. In den Unterkünften gibt es Sozialarbeiter, die im Idealfall mehrsprachig sind. Für uns ehrenamtliche Helfer gestaltet sich die Sprache etwas schwierig. Hier funktioniert es mit Händen und Füßen, viel auch mit Englisch und schlussendlich können wir auch auf die Unterstützung der Bewohner zählen, die gegenseitig übersetzen und auf ein freiwilliges Dolmetscher-Netzwerk.Bei offiziellen Terminen muss ein Dolmetscher gestellt werden. Unsere Amtssprache bleibt deutsch und für offizielle Papiere und Unterschriften ist deswegen eine unmissverständliche Übersetzung notwendig. Geldzuwendungen sind ein sehr heikles Thema und für die meisten Deutschen auch das Thema mit den größten Vorurteilen.In Eppendorf sind unsere Bewohner Selbstversorger. Sie müssen also für den gesamten Bedarf an Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Kleidung, Schulsachen etc. selbst aufkommen. Das Geld, welches sie dafür bekommen, orientiert sich ein ganzes Stück unterhalb unseres Hartz IV- Regelsatzes. Einige Dinge, wie z.B. Kleidung und Hygieneartikel versuchen wir durch Spenden zu übernehmen. Bei Lebensmitteln allerdings halten wir uns mit Spenden völlig raus, da dies der wichtigste Teil der Selbstbestimmung ist.Werden die Kinder u. Jugendlichen nach der Unterbringung direkt in Kindergärten u. Schulen angemeldet?Dieser Prozess gestaltet sich sehr schwierig.Grundsätzlich besteht innerhalb einer Altersspanne Schulpflicht, genauso wie für jedes andere Kind in Deutschland. Aber auch hier gibt es vorher eine Schuluntersuchung und auch ein Gespräch, welche Schule infrage kommt. Ein Kindergartenbesuch ist nicht Pflicht. Hier ist oft ausschlaggebend, wie engagiert die Kindergärten im Umfeld sind und wie die Bereitschaft der Eltern aussieht, dies anzunehmen.Werden die Flüchtlinge bei der Suche von Kindergärten und Schulen unterstützt?Natürlich muss dies niemand auf eigene Faust in Angriff nehmen. Die Schulpflicht sorgt dafür, dass die Kommune die Schulanmeldung einfordert. Die Kontakte zu Kindergärten werden meist ehrenamtlich hergestellt, da hier keine Pflicht besteht.Bekommen die Menschen direkt nach ihrer Anreise Deutschunterricht?In Bochum gibt es einige Institutionen, die Deutschkurse anbieten. Hier können sich Geflüchtete selbst anmelden. Viele Unterkünfte bieten auch ehrenamtlichen Unterricht an. Dieser muss allerdings gut koordiniert werden und hat deshalb oft Anlaufschwierigkeiten. Es gibt viele freiwillige Helfer, die sich gerade im sprachlichen Bereich einbringen. Es gibt allerdings auch geförderte Intensivkurse, die ein offizielles Abschlusszertifikat aushändigen, die Zulassungsbeschränkungen haben. Also kann es sein, dass nur Flüchtlinge im Asylverfahren daran teilnehmen können.Wie lange bleiben die Flüchtlinge noch in der Grundschule?Dies ist eine sehr individuelle Frage. Zunächst einmal kann nicht abgesehen werden, wie lange die Schule grundsätzlich als Unterkunft genutzt werden kann. Wie lange die einzelnen Leute dort ihre Zeit verbringen, ist abhängig von sehr vielen Faktoren. Dies kann für 3-4 Wochen der Fall sein, jedoch auch für ein Jahr. Familien werden in der Regel schnell in eigene Wohnungen verlegt. Alleinreisende warten meistens auf die Eröffnung des Asylverfahrens, meist auch bis zu dessen Abschluss.Wohin kommen sie nach der Unterkunft?/ Müssen sie sich eigenständig Wohnungen suchen?Je nach Asylstatus kann es sein, dass die Stadt von sich aus eine Wohnung zuteilt. Ab einer bestimmten Dauer, können sich die Geflüchteten auch alleine kümmern. Hierbei werden sie von ehrenamtlichen Helfern unterstützt. Gerade hier ist diese Unterstützung wichtig und sinnvoll, da es unter Umständen das erste Mal zu Kontakt mit wichtigen Verträgen kommt, die Sprachbarriere aber mit großer Wahrscheinlichkeit noch sehr hoch ist.Wie viele Menschen leben zusammen in der Grundschule?In Eppendorf leben ca. 60-70 Menschen in der Schule. Diese Zahl variiert jedoch, da schon Familien verlegt wurden, neue dazu gekommen sind und auch jederzeit mit Verlegungen, Auszug u. Neuaufnahmen zu rechnen ist.Leben dort Menschen mit verschiedenen Nationalitäten zusammen?Ja. Der Großteil sind Syrer, Iraker und Eritreer, jedoch sind noch viele weitere Nationen vertreten. Auch wenn hier die Sprache oft problematisch ist, kommen alle bestens miteinander aus. Da kann es schon einmal zu einem internationalen Tischtennisturnier kommen.Wie leben die Menschen dort? Sind die Räume beispielsweise abgetrennt, sodass mehrere Familien/Menschen zusammenleben können?Die Klassenräume sind immer nochmals unterteilt. Allerdings teilen sich ein solches Abteil auch nochmals bis zu drei Personen. Familien haben einen Raum für sich. Da unsere Bewohner sich selbst verpflegen, gibt es eine große Gemeinschaftsküche und einen Raum mit Tischen und Bänken und einer Kinderspielecke.Ist an der Grundschule den ganzen Tag ein Sozialarbeiter vor Ort?Nicht den ganzen Tag. Die Bewohner haben aber von Montag bis Freitag die Möglichkeit, sich Hilfestellung bei den Sozialarbeitern zu holen.Sind dort Sicherheitsmänner vor Ort? Ja, diese sogar im 24 Stunden-Einsatz. Die Sicherheitsmänner haben eine spezielle Ausbildung im Personen- und Gebäudeschutz. Ökumenische Adventsfensteraktion 2015„Menschen auf dem Weg…“In der Adventszeit laden ev. und kath. Kirchengemeinde herzlich ein,sich in der Regel um 17.30 Uhr vor einem Eppendorfer Adventsfenster zu treffen.Kommen Sie und erleben Sie einmal einen „anderen Advent“.Menschen jeden Alters und jeder Konfession kommen täglichin der Zeit vom 30.11. bis zum 21.12. für ca. 20 Minuten zu Adventsandachten vor einem Fenster oder einer Haustür in Eppendorf zusammen.Schön, wenn Kinder ihre Laternen mitbringen!Gemeinsam stimmen wir uns auf Weihnachten ein,singen und beten miteinander und hören Gedichte und Geschichten.Im Anschluss trinken wir heiße Adventsgetränke und teilen köstliches Gebäck.Wenn möglich, bringen Sie bitte eine Tasse mit.Datum OrtMo 30. November Kath. Kirche, Holzstr. 16Di  01. Dezember Familie Neuhaus, Holzstr. 45Mi  02. Dezember Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule, Ruhrstr. 150Do  03. Dezember   17.00 Uhr Altentagesstätte, VogelstraßeFr  04. Dezember Apotheke Am Denkmal, Im Kattenhagen 11Sa  05. Dezember Familie Radtke, Hesternhof 6So  06. Dezember Familie Oertgen, Lilienweg 115Mo  07. Dezember Familie Dierich, Trappmannsweg 6Di  08. Dezember    16.30 Uhr Ev. KiTa Unterm Himmelszelt, Nelkenweg 1Mi  09. Dezember Familie Hasenburg, In der Rohde 35Do 10. Dezember Heimatverein Eppendorf, Engelsburger Str. 9Fr  11. Dezember Familie Deppe, Hesternstr. 27Sa  12. Dezember Familie Hitzmann, Vogelstr. 1So  13. Dezember   17.00 Uhr Adventskonzert in der Ev. Kirche, In der Rohde 6Mo  14. Dezember  16.30 Uhr Ev. Kindergarten, Rosendelle 43Di  15. Dezember Alte Schule/ Flüchtlingsunterkunft, Ruhrstr. 30Mi  16. Dezember   16.30 Uhr Kath. Kindergarten St. Theresia, Holzstr. 12Do  17. Dezember  16.00 Uhr Elsa-Brändström-Haus, Elsa-Brändström-Straße 131Fr  18. Dezember Familie Keilig, Kräutergarten 4Sa  19. Dezember Familien Voss & Gebel, Holzstr. 137So  20. Dezember Frau Herrmann & Frau Braun, Vogelstr.37Mo 21. Dezember Ev. Kirche, In der Rohde 6Sie können an diesem Tag das Licht von Bethlehem mitnehmen.Infos: Gabriele Raasch, T 0234-412622, Raasch.Sippe@gmx.de oder Rita Kordt, T 02327-780521, ritakordt@web.de.

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Freitag, 22. September 2017:
Losungstext:
Ein hörendes Ohr und ein sehendes Auge, die macht beide der HERR.
Sprüche 20,12
Lehrtext:
Prüft aber alles und das Gute behaltet.
1.Thessalonicher 5,21