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„Der Berg ruft“ – mal wieder

Muss es denn immer Deutschland sein? Gut, dann fahren wir eben mal wieder nach Österreich. Es ist zwar Ausland, aber man spricht unsere Sprache und es nicht ganz so weit. Letzteres stimmte aber so nicht. Denn die Fahrt zum Faaker See in Kärnten begann für die Teilnehmer und Teamer, die die Fahrt begleiteten, mit einer zwölfstündigen Zugfahrt. Am 12.07.16 ging es morgens um 7:38 Uhr los. Deshalb war es für uns Begleiter schon vorher sehr wichtig, uns mit den unterschiedlichsten Materialien zur Beschäftigung auszustatten. Malblätter, Kartenspiele, StadtLand­Fluss, Schiffe versenken usw., sozusagen als Rezept gegen „Reiselangeweile“. Zweimal mussten wir umsteigen, dann war es nicht mehr weit. Als wir ankamen, erwarteten uns natürlich schon das Aufbauteam, mit Abendessen und aufgebauten Zelten. Für echte Camper war das Sanitärgebäude wirklich 5­Sterneverdächtig. Oben drein lag es nahe an unseren Zelten und war dadurch gut erreichbar. Und dann der See, „ein Traum“, wie es ein Helfer formulierte. Aber jetzt zu den Highlights der diesjährigen Freizeit: Das war die Wanderung auf den Dobratsch, den Hausberg von Villach bis zum Gipfelkreuz. Für alle Teilnehmer an der Wanderung war es ein einmaliges Erlebnis, den Gipfel zu erreichen. Vor allem ein sehr übergewichtiger Teilnehmer, der wohl selbst nicht daran geglaubt hatte, dass er den Gipfel je erreichen würde. Und dann war da noch Schnitzeljagd mit GPS­Geräten. Die nahezu selbstständige Benutzung der GPS­Geräte hat den Teilnehmern viel Freude gemacht und es war auf jeden Fall spaßiger als Kreidestriche suchen. DAS Highlight war natürlich der Campingplatz selbst, direkt am See, super geeignet für unsere altersgemischte Gruppe. Für die kleinen Nichtschwimmer ein abgegrenzter Nichtschwimmerbereich mit der Möglichkeit, im Sand zu spielen. Für die Nichtschwimmer und nicht sicheren Schwimmer ein seichter Bereich, der Möglichkeiten und Platz zum Spielen im Wasser bot, eine große Wasserrutsche und ein Floß. Versteht sich von selbst, dass immer einer unserer männli­ 40... chen Teamer bereitstand, die Teilnehmer vom Floß aus ins Wasser zu befördern. Und dann war da noch der Besuch des Affenbergs, wo man frei laufende Affen sehen konnte, ein Ausflug in eine Klamm, der Besuch eines Spielparadieses und Märchenwaldes, mit dem Schiff nach Villach ... Haben wir etwas vergessen? Sicherlich, denn eigentlich stand jeden Tag ein anderer Ausflug auf dem Programm. Das Wetter? Regen gab es manchmal, aber so richtig viel, wie wir es aus Deutschland gehört haben, natürlich nicht. Die Zeit verging wie im Flug, wir haben viel gesehen und viel miteinander erlebt in den zwei Wochen. Was fehlt, ist der letzte Abend. Dazu gehört ein selbst „gebasteltes“ Theaterstück, improvisierte Gedichte und Lieder, vor allem aber viel Spaß und schon ein bisschen Abschiedsschmerz. Am 27.07.16 ging es um 8:50 wieder mit dem Zug in Richtung Heimat, diesmal nur einmal umsteigen. Ach ja, unsere Freizeit war integrativ, d.h., es gab die Schlauen und nicht so Schlauen, die wirklich Behinderten und solche die nicht immer ganz einfach waren. Eigentlich wie im richtigen Leben. Aber wir sind ja ein starkes Team, und wir haben das geschafft. Und natürlich wird es auch ein nächstes Mal geben. Diesmal bleiben wir allerdings wieder in Deutschland. Es geht in den tiefen Osten, in das Zittauer Gebirge. Wir haben uns den Campingplatz schon angesehen. Er liegt natürlich wieder an einem See, in Olbersdorf bei Zittau (www.seecamping­zittau.com) nahe der polnischen und tschechischen Grenze, also Ausland ist doch dabei. Hier noch die Zeit: 17. bis 31. Juli 2017 und die Kosten: 490 €. Anmelden kann man sich ab sofort über das Gemeindebüro oder Gabriele und Manfred Raasch, 0234­412622, mail: Raasch.Sippe@gmx.de. 

 

Anmeldungen könnt ihr hier runterladen:

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Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Mittwoch, 26. Juli 2017:
Losungstext:
Lobet Gott in den Versammlungen.
Psalm 68,27
Lehrtext:
Der Gott der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, wie es Christus Jesus entspricht, damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus.
Römer 15,5-6